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Die Leidenschaft der Mitarbeitenden zünden für eine neue Arbeitswelt

Erfolg allein reicht nicht zum Glücklichsein!

In der heutigen Arbeitswelt reicht der Erfolg allein nicht aus, um glücklich zu sein. Selbsterfüllung und Leidenschaft gehören dazu und sind die Motivatoren der Mitarbeitenden. Dies erfordert einiges an Klarheit.

Doch wie gelingt es in einem Unternehmen, diesen Bedürfnissen gerecht zu werden?

Eine Arbeitswelt mit immer neuen Herausforderungen

Die moderne Arbeitswelt setzt voraus, dass Menschen zu lebenslangem Lernen bereit sind. Das bedeutet gleichzeitig, dass diese ihr Tun und Handeln immer wieder neu hinterfragen. Ein Trend, der sich darin abzeichnet, dass Mitarbeitende immer häufiger die Unternehmen wechseln, oder Coaches aufsuchen, um ihren eigenen Weg und ihre beruflichen Erwartungen zu klären.
Dabei spielen grundlegende Fragen eine tragende Rolle. Gesucht werden die Antworten auf persönliche Fragestellungen, wie beispielsweise:

„Welche Erwartungen hast Du an Dich und Dein Leben?“

oder die Sinnfrage danach:

„Was willst Du bewegen?“.

Menschen wollen im Laufe ihres Lebens etwas Erschaffen. Dieses Gefühl, „etwas geschafft zu haben“ zeigt sich bei vielen im Beruf, kann aber auch im Privatleben eine entscheidende Rolle spielen. Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen und die Befriedigung dieses Bedürfnisses ist, dass die Klarheit hierfür vorhanden ist und mit den eigenen Erwartungen übereinstimmen. Hilfreich ist es dafür, das Gefühl zu haben, einen passenden Job, der es möglich macht und ein ausgleichendes Privatleben zu genießen. Diese beschriebene, harmonische Work-Life Balance ist ein bedeutender Stützpfeiler, der neben weiteren Faktoren, wie Emotionen und eigenen Wünschen und Zielen, wie ein innerer Motor zu mehr Leidenschaft und dem Gefühl der Selbsterfüllung im privaten und beruflichen Tun beitragen.

Menschen bewegen, aus eigenem Antrieb zu handeln

Auch Unternehmen profitieren davon, wenn sie solch harmonischen Rahmenbedingungen bieten und so den inneren Motor der Mitarbeitenden zum Zünden bringen. Doch wie gelingt das und ist es für Unternehmen wirklich beeinflussbar, dass ihre Mitarbeitenden aus eigenem Antrieb handeln? Reichen Aufstiegschancen alleine nicht mehr? Spätestens bei diesen Fragen, heißt es schnell umzudenken und zu handeln.
Die klassische Karriere ist heute nicht mehr so gefragt, wie früher. Erfolg allein ist nicht so wichtig, wie Glück und das Gefühl, sich selbst erfüllende Dinge zu tun und eigene Ziele zu erreichen. Menschen werden durch ihre eigenen Gefühle und Wünsche motiviert und angetrieben, Aufgaben zu erfüllen. Wenn man etwas gerne tut und intrinsisch dazu motiviert ist, dann erfüllt man diese Aufgaben mit Leidenschaft.

Gleiches gilt auch für die eigenen Ziele. Wenn Mitarbeitende sich mit den Zielen des Unternehmens identifizieren können, dann fällt es ihnen leichter, diese zu verfolgen und für diese einzustehen. Viele Unternehmen sind sich dessen nicht bewusst.

Sie können diesen Anforderungen dennoch gerecht werden, indem sie bewusst die Gefühle und Bedürfnisse der Mitarbeitenden berücksichtigen und diese respektieren. Denn die Berücksichtigung der Emotionen setzt Energien frei, die wiederum zu einem guten Arbeitsklima beitragen und die Ergebnisse positiv beeinflussen. Denn der intrinsische Antrieb in den Mitarbeitenden entsteht daraus, dass man eigene, positive Emotionen mit etwas verbinden und diese darin wiederfinden kann. Dies löst Willenskraft aus.

Arbeitgeber sollten daher, die Fragen der Mitarbeitenden in ihre täglichen Handlungsleitsätze einbinden. Dies macht Emotionen und die Gedanken der Mitarbeitenden erlebbar und trägt dazu bei, dass diese die Antworten auf ihre Sinnfragen im Beruf und in der Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben finden. Leitbild, Mission und Vision sind dafür perfekt geeignet und lassen wichtige Grundgedanken und Motivatoren einfließen.

Zukunftsaussichten und die Ausrichtung von Zielen eines Unternehmens geben Antworten auf die Frage: „Welche Erwartungen hast Du an Dich und Dein Leben?“. Darin spiegelt sich schnell der Sinn des täglichen Handelns wider und damit auch, ob ein Beruf zur eigenen Erfüllung beiträgt.
Auch der Antrieb eines Unternehmens erklärt, welche Ressourcen abgefragt und genutzt werden und zeigen dem Mitarbeitenden, welche Talente dieser hat und täglich in seine Arbeit einbringt. Eine ganz besondere Bedeutung spielen dabei Glaubensgrundsätze. Jeder Mensch wächst mit diesen auf und wird sein Tun und Handeln, bewusst oder unbewusst, an diesen ausrichten. Schaut ein Mitarbeiter auf die beschriebenen Glaubens- und Handlungsgrundsätze des Unternehmens, so wird ihm schnell klar, ob, und, wofür er jeden Tag bereit ist, aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.

Findet ein Mitarbeiter Antworten auf diese umtreibenden Fragen, verankert in der Philosophie des Unternehmens, ist auch gleichzeitig die Frage nach dem Sinn im täglichen Handeln geklärt. Identifikation mit dem, was man tut, trägt zu einem Gefühl des Glücklichseins und einer inneren Bereitschaft bei. Gemeinsam sind dies die Grundsteine dafür, Dinge nicht nur aus der Pflicht heraus, sondern mit Leidenschaft und Hingabe anzugehen.

Die Leidenschaft der Mitarbeitenden wecken

Grundsätze bestimmen unser tägliches Handeln, Missionen treiben uns an, Dinge zu bewegen und unser eigenes Zukunftsszenario motivieren uns, Aufgaben anzugehen und Ziele zu verfolgen. Doch drei weitere Fragen sind bedeutend, um Leidenschaft für das tägliche Tun zu entwickeln und diese aufrecht zu erhalten. Es sind die Frage der Eigenverantwortung: „Was kannst Du bewegen?“ und die Frage danach, wie verbindlich Du dabei bist: „Wie schaffst Du es dran zu bleiben?“. Neben Eigenverantwortung und Verbindlichkeit, stellt sich auch oft die Frage danach, wie man durch schwierige Zeiten gelangt, ohne in eine Routine und Gleichgültigkeit zu verfallen. Es geht um Achtsamkeit und die Antwort auf die Frage: „Wie meisterst Du nachhaltig diesen Marathon?“.

Gelingt es dem Unternehmen die Antworten und Gedanken der Mitarbeitenden im Leitbild und der Philosophie des Unternehmens zu verankern, so schafft das Unternehmen eines: Identifikation! Identifiziert sich ein Mensch mit seinem Unternehmen, so entwickelt sich dadurch eine innere Leidenschaft, die dazu beiträgt, mit intrinsischer Bereitschaft und Hingabe, Aufgaben zu erfüllen und dabei das Gefühl der Vollkommenheit und Zufriedenheit zu spüren.

Neueste Studien zum Thema „Mitarbeiterzufriedenheit“ zeigen, wie bedeutend Emotionen sind. Die meisten der Befragten sind sich einig: „Erfolgreich sein bedeutet nicht zwingend glücklich zu sein“. Fragt man diese weiter nach den vermeintlichen Ursachen, so geht daraus hervor, dass die Interessen der Unternehmen und der Umgang mit den Führungskräften nicht dazu beitragen, einen Zustand zu erreichen, wo man Bereitschaft und Leidenschaft für sein Tun entwickelt.

Die Mitarbeitenden wünschen sich, dass die Vorstellung ihres Lebens mit der des Unternehmens übereinstimmt und sie ihre Erwartungen und Werte in dem Unternehmen, wo sie beschäftigt sind, und darin, was sie tun, wiederfinden und diese täglich in ihren Job mit einbringen können. Das verstärkt das Gefühl, jeden Morgen mit Freude aufzustehen und motiviert zur Arbeit zu schreiten.

Was aber können Führungskräfte nun dazu beitragen, dass Mitarbeitende motiviert sind und gerne zur Arbeit kommen? Die Lösung lautet: transformational führen.

Die Wirkung der transformationalen Führung

Führungskräfte müssen das Leitbild und die Mission ihres Unternehmens kennen und diese selbst vorleben. Gleichmaßen kennen diese auch die Glaubenssätze und Erwartungen ihrer Mitarbeiten und können diese mit denen des Unternehmens auf einen Nenner bringen und transparent kommunizieren. Gelingt es in der Führungsarbeit, dem Mitarbeitenden Wertschätzung entgegen zu bringen und diesen zu zeigen, dass sie ihr persönliches Werteverständnis und ihre Erwartungen in denen der Firma wiederfinden, so tragen sie bereits fundamental dazu bei, dass die Mitarbeitenden neben Motivation, auch Passion für ihre Arbeit entwickeln. Daraus ergeben sich folgende Resultate:

– Mitarbeitende sind glücklich.
– Mitarbeitende sind intrinsisch motiviert und entwickeln neue Leidenschaft für ihre Arbeit.
– Mitarbeitende erkennen den Sinn ihrer Arbeit.
– Mitarbeitende handeln eigenverantwortlich.
– Mitarbeitende sind produktiver.
– Die Führung wird leichter.

Die Klarheit von Glaubenssätzen und Visionen und der transparente Umgang mit diesen, zeigt früher Diskrepanzen zwischen den Mitarbeitenden, den Arbeitsaufgaben und dem Unternehmen auf. Gleichzeitig führt die Klarheit und Transparenz zu mehr Happiness und Zufriedenheit. Diese positive Grundeinstellung wiederum hat einen positiven Einfluss auf die Kundenzufriedenheit.

Transformationale Führungsarbeit fokussiert regelmäßig die wichtigste Person im täglichen Arbeitsumfeld: den Mitarbeitenden als individuellen Menschen. Die Kombination aus Verständnis, Wertschätzung und etwas erfolgreich und gerne zu Tun, ist der erste Schritt in Richtung Selbsterfüllung. Transformational zu führen schärft diesen Fokus. Die non-direktive Art des Führens und mit dem Mitarbeitenden gelebte Visionen und Werte stärken die Bereitschaft und das Vertrauen beider Seiten der Zusammenarbeit. Dies fördert den Handlungsantrieb zu einer gemeinsamen Mission. Dies weckt Inspiration, stärkt die Motivation und schafft Leidenschaft für das tägliche Handeln. Transformationales Führen verändert das Verhalten, aber auch die Einstellungen von Mitarbeitenden. Dies geschieht durch Förderung der Menschen im Unternehmen und die Stimulierung der Handlungsbereitschaft durch Bewusstsein und Inspiration. Dabei werden die gemeinsamen Werte in der Mission und Vision verankert, transparent gemacht und regen Führung und Mitarbeitende zum intrinsisch motivierten Handeln an. So erlebt man den Sinn im täglichen Tun und erklärt sich bereit, zum Wohl des Unternehmens beizutragen, ohne dabei die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen.

Damit dies gelingt sind folgende Schritte von Bedeutung:

  1. Vorbildfunktion übernehmen und die Leitsätze vorleben.
  2. Menschen inspirieren: Emotionen aufnehmen und auslösen, um die Vision zu vermitteln.
  3. Mitarbeitende ermutigen: Geistiges Anregen, selbst zudenken und Ideen einzubringen.
  4. Beeinflussen durch Vorbildwirkung: Menschen beeinflussen durch die persönliche Ausstrahlung und Best Practice.
  5. Transparent handeln: Erfolge teilen und sichtbar machen sowie die Wertschätzung der Mitarbeitenden.
  6. Zufriedenheit und Achtsamkeit: Positive Emotionen vorleben, glücklich sein, ausgeglichen wirken.

Durch das Zusammenspiel von Grundsätzen, Visionen und einem non-direktiven Führungsstil entsteht Leidenschaft für das tägliche Handeln und das Bewusstsein der eigenen Bedeutung in der Erfüllung von Unternehmenszielen und gemeinsamen Zielen. Dinge gut und erfolgreich zu tun sind der Grundstein des täglichen Handelns. Die eigenen Glaubenssätze und Visionen darin zu finden, sind die Mission, die dazu beitragen, Happiness und Erfüllung zu finden. So wird der Erfolg gesteigert durch Leidenschaft und Zufriedenheit und trägt dazu bei, dass der Motor keine Antriebsschwierigkeiten hat, sondern der Turbo zündet.